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Fundstücke

Natürlich läßt sich nicht immer wenn irgendwo ein Name aus meiner Ahnenliste auftaucht, eine Verwandtschaft nachweisen. Trotzdem sollten diese Fundstücke nicht einfach so in der Versenkung verschwinden. Hier sind also einige meiner zusammengetragenen Fundstücke:

Gaßner

In unserer Familie befindet sich ein Notizbuch des Hochsteiner Hüttenwerkes. Das Buch enthält überwiegend Notizen zur Eisenverarbeitung, aber auch Namen und Bemerkungen zu Arbeitern ("wurde wegen Grobheit entlassen") und Lieferanten aus der Zeit um 1830. Es finden sich dort 3 Einträge, die ich bisher wie folgt lese:
          Kleinschmied?
  • Meister Gahsner Heinrich v. ? sehr gescheit 1821
  • Meister Gahsner im Bärenthal 20 1829
  • Meister Gaßner Georg v. Niederbrunn jung und sehr brav ist auf der Schneidmühl zu gebrauchen 1829
Hier gibt es ein Bild von diesen Einträgen.
. In der Waldburg hing vor 40 Jahren dieses Bild im Museum. Hier gibt es eine Detailansicht der Schrift. Den Text lese ich wie folgt: Anno 1731 den 26. Jänner hat Marthin gaßner zu Weberhartz disen Draben ohnweit den Hätzern gefangen Das Bild habe ich im August 2006 wieder gesehen.
Im Jahre 1898 gab es in Mainz einen Notar mit dem Namen Edmund Gassner. Hier haben wir eine Urkunde von ihm. .
. Ein Petschaft mit der Gravur "Ziegelei Mich. Gassner"
Kegelklub Gaßner Kitzingen Weihnachten 1895 .
. In Bern gab es zwischen 1785 und 1969 einen "Gassner Bräu"
In München gab es (oder gibt es?) ein Cafe Gassner.
Gelegentlich laufen mir Sterbebilder von Gaßner über den Weg. Mit keinem bin ich verwandt, aber sie sind zu schade um in einer Schublade zu verschwinden. Hier also meine kleine Sammlung.
Werner Hacker hat in dicken Büchern viele viele Namen von Auswanderern zusammengetragen. Die Gaßner im Hacker habe ich mal notiert.
Die Adreßbücher von Heidelberg aus der Zeit von 1839 bis 1945 wurden digitalisiert. Ich habe daraus einmal eine Übersicht der Gaßner in Heidelberg erstellt.
Das passiert, wenn man bei ebay nach Gaßner sucht:

ebay macht aus Gaßner einen Gauner

Molitor

. Diese Postkarte fand sich im Buch "Das Land um den Donnersberg in alten Postkarten und Ansichten" von Susanne Faschon aus dem Jahr 1982. Eindeutig kann man die Unterschrift von H. Molitor erkennen. Die Postkarte kann man wohl auf etwa 1900 datieren. Als ich die Karte meinem Vater zeigte, meinte er ohne zu zögern, dies sei eine typische Molitorschrift, es sei ganz sicher sein Großvater Heinrich Molitor.